Wohnsiedlung Altwiesen

Wohnsiedlung Altwiesen

(Blick von der Dübendorfstrasse – alle Visualisierung von Figi Zumsteg GmbH)

Wohnsiedlung Altwiesen

Die SEW plant auf dem Areal Altwiesen-/Dübendorfstrasse zwei Ersatzneubauten mit 77 Wohnungen, einem städtischen Vierfach-Kindergarten und einem Gewerberaum. Mit der neuen Wohnüberbauung kann die Flächenausnutzung deutlich verbessert werden. Projektziel ist es, kostengünstigen und flächeneffizienten Wohnraum für eine gemischte Gemeinschaft zu schaffen. Beim Bau und Betrieb steht der geringe CO2-Verbauch im Fokus.

Am 08. Mai 2026 hat die Stiftung zusammen mit den Projektbeteiligten den Grundstein gelegt und diesen Meilenstein bei sommerlichem Wetter gemeinsam gefeiert.

Eckdaten
  • Zeitplan

    2028, 3.Quartal: voraussichtlich Bezug Haus 1 und 7

    2026, 1. Quartal: Baubeginn

    2023 – 2025: Bauprojekt, Baubewilligungsverfahren

    2022 / 2023: Vorprojekt, Öffentliche Informationsveranstaltung

    2021 / 2022: Projektierungskredit, Architekturwettbewerb, Öffentliche Informationsveranstaltung

  • Eckdaten

    • Adresse: Glattwiesenstrasse 10 und 12, Altwiesenstrasse 132, 134
    • Baujahr: 2026-2028
    • Anzahl Wohnungen:  77, davon 13 subventioniert.
    • Wohnungsspiegel:
        • 3 x 1-Zwg
        • 16 x 1.5-Zwg
        • 15 x 2.5-Zwg
        • 8 x 3.5-Zwg
        • 13 x 4.5-Zwg
        • 14 x 5.5-Zwg
        • 8 x 6.5-Zwg
    • Gemeinschaftseinrichtungen:
        • gemeinschaftliche Waschküchen- und Trockenräume auf den Wohngeschossen
        • 1 x Gästezimmer mit ca. 21 m2 → Vermietung nur intern
        • 1 x Gemeinschaftsraum mit ca. 55m2 → Vermietung auch extern
    • Gewerbeflächen:
        • 1 x Gewerbe 70 m2
        • 1 x Kindergarten mit 4 Gruppen
    • Abstellplätze:
        • 15 x Autoabstellplätze in Tiefgarage, 8 Abstellplätze
        • 245 x Veloabstellplätze, davon 116 in einer Velogarage inkl. Lademöglichkeiten für E-Velos,  Veloanhängerplätze und Cargoveloplätze
  • Grundsteinlegung

    Am 08. Mai 2026 hat die Stiftung Einfach Wohnen zusammen mit dem Planungsteam und der Bauherrenvertretung ihren ersten Grundstein in eigenes Land gelegt. Christine Steiner Bächi (Präsidentin der SEW) begrüsste die Anwesenden und markierte diesen Meilenstein der Stiftung mit dankenden Worten an die Projektbeteiligten, gefolgt von Redebeiträge von Marta Dittes (Liegenschaften Stadt Zürich), Ralf Figi (Figi Zumsteg Architekten) und Marlen Gübeli (Immobilienbewirtschafterin der Vorgänger-Häuser).

    Die Zeitkapsel mit Erinnerungsstücken zum Projekt und den früheren Häusern, und Botschaften der Beteiligten wurde bei bestem Wetter von Dominique Marchand (Leitung Bau & Entwicklung SEW) und Daniel Engler (Bauherrenvertretung Beta AG) unter den zukünftigen Durchgang von Haus 7 gelegt. Nach Bauvollendung soll eine Plakette im Durchgang an die vergrabene Kapsel erinnern.

    Die Stiftung bedankt sich bei allen Projektbeteiligten und freut sich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

     

    Ein Teil der Projektbeteiligten: Figi Zumsteg Architekten, GMS Partner, Bauherrenvertretung Beta AG, Fachplaner*innen, Projektleitung SEW

     

    Ralf Figi erinnert mit den Sugus an den Namen der Arbeitsgemeinschaft bei Wettbewerbseingabe.

     

    Auch beim Verschliessen der Zeitkapsel ist Teamwork gefragt.

     

    Dominique Marchand und Christine Steiner Bächi vergaben die Zeitkaspel.

     

     

     

     

Das Projekt im Detail
  • Bauprojekt Altwiesenstrasse

    Die SEW plant auf dem Areal Altwiesen-/Dübendorfstrasse zwei Ersatzneubauten für die auf den Baubereichen 1 und 7 bestehenden sanierungsbedürftigen Wohnhäuser aus den 1950er-Jahren. Mit der neuen Wohnüberbauung kann deutlich mehr Wohnraum geschaffen werden: An Stelle der heutigen 26 Wohnung entstehen 77 Wohnungen für das untere Drittel der Zürcher Haushaltseinkommen. Zudem sind ein Gewerberaum, ein Gemeinschaftsraum sowie ein städtischer Vierfach-Kindergarten mit Betreuung geplant.

    Ziel bei diesem Projekt ist es Wohnraum zu erstellen für eine alters- und herkunftsgemischte Gemeinschaft, die in unterschiedlichen Haushaltsformen lebt. Neben dem Aspekt der sozialen Nachhaltigkeit und des gemeinschaftlichen Wohnens steht der geringe CO2-Verbrauch in der Erstellung und im Betrieb im Zentrum. Beide Gebäude sollen mit einer Photovoltaikanlage an den Fassaden und auf dem Dach ausgestattet werden. Um einen ökonomischen Flächenverbrauch zu gewährleisten, war ein Hauptnutzflächenanteil von maximal 30 m2 pro Person vorgegeben. Die SEW strebt gestützt auf ein Mobilitätskonzept eine autoarme Siedlung mit minimalem Parkplatzangebot, vielfältigen Veloabstellplätzen und Mobility-Platz an.

    Die Wohnungen setzen sich aus einem Mix von Geschoss- und Split-Level-Wohnung mit 1 bis 6 Zimmern zusammen. Die Erschliessung der Split-Level-Wohnungen erfolgt wechselseitig über doppelgeschossige Laubengänge, während die Geschosswohnungen in den Gebäudeecken angesiedelt sind und direkt über die Treppenhäuser erschlossen werden. Die Wohnungen zeichnen sich durch effiziente Grundrisse aus. Eine gute Nutzbarkeit ist mit separaten Eingangsbereichen und diversen Abstellmöglichkeiten gewährleistet. Alle Wohnungen haben einen individuellen Balkon / Aussenbereich.

  • Privater Gestaltungsplan

    Die Liegenschaften auf dem Areal Altwiesen- / Dübendorfstrasse sind Teil eines Privaten Gestaltungsplans mit mehreren Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern, infolgedessen die Rechtsverhältnisse neu geordnet werden und das gesamte Areal in zwei Etappen neu bebaut wird.

    Die Stiftung Einfach Wohnen wird auf dem Areal in Zürich-Schwamendingen in der zweiten Etappe eine Wohnüberbauung realisieren.

    Im Themenheft vom Hochparterre wird die Projektentwicklung beschrieben.

    Themenheft Hochparterre

    Medienmitteilung Gestaltungsplan Altwiesen-/Dübendorfstrasse

    Gesamtprojekt Altwiesen
  • Visualisierungen

    Alle Visualisierungen von Figi Zumsteg GmbH

  • Grundrisse

  • Medienmitteilungen

    Das Amt für Hochbauten hat im Auftrag der SEW einen Architekturwettbewerb im selektiven Verfahren mit sieben Teams durchgeführt. Das Team von Figi Zumsteg Architekten GmbH mit GMS Partner AG aus Zürich hat das Verfahren für sich entschieden. -> Zur Medienmitteilung